The Swans of Fifth AvenueThe Swans of Fifth Avenue by Melanie Benjamin
My rating: 4 of 5 stars

Truman Capote admired beauty. Beautiful things and beautiful people. In his youth he was a handsome man, elfish and funny. He knew that he had a talent and he charmed himself into the circle of the rich and beautiful people of the New Yorker society. The filled their live with laughter and fun. He became friends with them, especially with Babe Parley.

I was fascinated about their lives. Those ladies were raised to be a rich man’s wife. They had to be beautiful and stylish. They had everything. But love and real friendship, something else to care about than just worrying about if the lipstick was perfectly applied or the flowers on the table matches the rug is what they really miss. Truman Capote gave them friendship. But his love for gossip and his selfishness made him make a huge mistake. He betrayed their trust and their friendship.

I liked reading this book. I found it very interesting. But it is also a slow read and a lot of name dropping and gossip. And a lot of poor little rich girl Babe Parleys sad life in a golden cage and the duty to be nothing less than perfect. But at the end I almost pity her. I don’t know if her life was amazing or hollow. This book may not be for everybody. It is not fiction nor is it a biography. It is something in between. I liked it.

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Martha Lea – Die Entdeckungen der Gwen Carrick

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Klappentext:

Cornwall, 1859. Gwen Carrick ist eine ungewöhnliche Frau. Statt sich für häusliche Dinge zu begeistern, liebt sie die Naturwissenschaften. Da ihr der Zugang zur Universität verwehrt ist, zeichnet und malt sie die Insekten ihrer Heimat. Bei einem ihrer Ausflüge lernt sie den Arzt Edward Scales kennen und verliebt sich sofort in ihn. Denn Edward verspricht ihr Freiheit, Selbstbestimmung und Anerkennung als Wissenschaftlerin. Und so lässt sie sich auf eine gewagte Reise zur Erforschung der Insekten im Amazonas-Becken ein, nicht ahnend, dass Edward ein Geheimnis verbirgt, das alles zerstören könnte.

 

 

Gleich zu Beginn erfahren wir, das eine gewisse G. Pemberton des Mordes an Edward Scales angeklagt wird. Das Buch springt daraufhin ein paar Jahre zurück und schildert, wie Gwen besagten Edward in Cornwall am Strand kennenlernt. Sogleich weiss man als Leser, das ganze geht nicht gut aus.

Zuerst sieht aber alles gut aus. Gwen und Edward verlieben sich und beginnen eine Affäre. Gwen ist Künstlerin, sie zeichnet, und sie interessiert sich für die Natur, für Insekten. Edward, der Arzt ist und Hobbyforscher, scheint die für die damalige Zeit unschicklichen Neigungen zu respektieren.

Gwen hat eine Schwester, Euphemia, die ein wenig exzentrisch ist und sich dem Spiritismus verschrieben hat. Sie hat eine Schar von Anhängern, die ihre Seancen besuchen. Euphemia hat zudem schwer zu durchschauende Schübe von Wahnsinn. So näht sie einfach mal so einem Bediensteten ein Auge zu. Edward schlägt Gwen vor, ihn nach Brasilien als seine Assistentin zu begleiten. Für Gwen ist es eine willkommene Gelegenheit, ihrem engen Zuhause und ihrer mißgünstigen Schwester zu entkommen. Doch schon bald schwinden ihr Vertrauen und ihre Zuneigung zu Edward. Denn Edward verheimlicht ihr wichtige Dinge, wie z.B. seine Ehe mit Isobel. Und in Brasilien läuft auch nicth alles so wie erhofft.

„Die Entdeckungen der Gwen Carrick“ ist ein schwieriges Buch. Es ist recht schwer, den Personen zu folgen, denn sie handeln wirklich oft unverständlich. Das liegt auch daran, das man ihnen nicht nahe kommt. Zwischendurch hatte ich mal Hoffnung, das sich alles fügen könnte. Aber schon kurz danach war diese Hoffnung wieder zunichte. Zum Ende bleiben viele Fragen offen, viele Dinge, die angerissen wurden, tauchten nicht wieder auf und wurden nie geklärt. Mir persönlich kam auch der Anspruch, die Geschichte einer selbstbestimmten Frau erzählen zu wollen, die in einer Zeit, in den Frauen Intelligenz abgesprochen wurde, sich als Künstlerin und Wissenschaftlerin zu behaupten versucht, vorgeschoben vor. Im Grunde ging es nur um die dunklen Untiefen in der menschlichen Psyche in all ihrer Abartigkeit.

Mit ihrem Bestreben, uns Leser zu eigenen Interpretationen der Geschichte zu bewegen, ist die Autorin über ihr Ziel hinausgeschossen. Bei so vielen merkwürdigen Dingen und Handlungen kann man sich gar nicht alles zusammenreimen.

Der Klappentext verspricht somit mehr, als das Buch halten kann. Vor allem aber seine anstrengende Art, seine verwirrungstiftenden Erzählweise machen die Lektüre nicht leicht.

Ich habe das Buch im Zuge einer Leserunde bei http://www.buechereule.de gewonnen und vom Droemer-Knaur Verlag zugeschickt bekommen.

 

2,5 Sterne

John Matthews – Stadt in Angst

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Klappentext

New York 1891. Eine Prostituierte wird brutal ermordet. Ihre Leiche weist dieselben Verletzungen auf wie die Opfer einer berüchtigten Mordserie in England. Hat der Mörder den Atlantik überquert, um seine Spur zu verwischen? Oder handelt es sich um einen Nachahmungstäter? In der amerikanischen Metropole, die ohnehin mit Bandenkriminalität, Korruption und Verbrechen zu kämpfen hat, geht die Angst um. Der aristokratische englische Kriminalanalytiker Finley Jameson soll den Fall für Scotland Yard vor Ort aufklären. Und er ist zunächst wenig begeistert, als ihm der toughe New Yorker Cop Joseph Argenti zur Seite gestellt wird. Doch trotz aller Bemühungen des ungleichen Ermittlerduos wütet der Mörder weiter – und treibt zudem ein perverses Spiel mit der Polizei ...

 

 

 

Ich habe das Buch leider nach der Hälfte abgebrochen, weil ich mich unsäglich gelangweilt habe. Ich bin einfach nicht hinein gekommen und habe mich regelrecht zwingen müssen zum Lesen. Ich empfand den Schreibstil als etwas ungeschmeidig, ich hatte immer das Gefühl, etwas verpasst oder überlesen zu haben. Die Figuren kamen mir leider auch nicht nahe. Ihre Charakterisierung und vor allem die Interaktion untereinander empfand ich als recht steif.

Wirklich schade, denn das Thema klang sehr interessant und die Kritiken dazu waren gut. Aber irgendwie war es nicht meins.

0 Sterne