The Liar’s Girl – Catherine Ryan Howard

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„The Liar’s Girl“ is definitely a slow burner. I had some problems to find my way into the story and unfortunately I never connected with the main character, Alison. I found her extremely immature and stupid. As a girl she was naive but as an adult she is very stubborn and never moved on with her life. As her mother tells her later in the book she somehow never got beyond the 19year old version of herself.

The book itself is a solid and not very twisted psychological thriller. The story headed in a different direction as I expected and I was pleased with that.Unfortunately I cannot add more on the plus site. I must admit that I expected the final “twist”. It was quite obvious. I am not sure if I am just that good or the plot was just not constructed properly and clever enough. I am afraid it is the second.

I really loved the author’s first novel “Distress Signals” so I was really looking forward to “The Liar’s Girl”. But it did not meet my expectations. The pace was very much on the slow side and I constantly rolled my eyes because of Alison. There are a few things I don’t think fit very well together. Also the way the Irish police works seemed to me quite strange. Alison solves the case by herself easily because she has access to all the files and Malone takes her with him to investigate witnesses. Seriously?? There are also some things regarding Liz or Alison’s parents that are not really deepened. Towards the end I got annoyed by Ali’s constantly self-talking. The story is a bit of a mess. Overall I must say I am a bit disappointed. But I am glad I had to change to read this book and would like to thank NetGalley and the publisher for providing me with a free copy.

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Darren Sugrue – The Prediction

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Klappentext

Nobody knows the day they’ll die… until now.

Mathematical genius Daniel Geller has developed a formula to predict a person’s date of death, only to have it rejected by the faculty at Trinity College. Totally devastated he turns his back on the world he once loved.

Twelve years on, Daniel’s old professor John Redmond and his wife are coming to terms with the death of their ten-year-old son. Could Daniel’s formula have predicated his death? Revisiting the thesis, the professor makes an astonishing discovery: out of the five fellow students whom Daniel used the formula on, one of them died on the exact date he predicted.

One more is due to die in six days: Daniel’s ex-lover Grace.

The professor draws Daniel back into the world of mathematics where he is suddenly faced with the dilemma of allowing someone he once loved to die to be one step closer to proving his thesis and enjoying a prestige he once dreamed of…

Set in the vibrant cities of Dublin and Amsterdam, The Prediction is a powerful story about coping with shattered dreams, the loss of a loved one, and an illustration of just how unpredictable the human heart can be.

 

Daniel ist Kranführer. Und damit ist er eigentlich auch zufrieden. Vor 12 Jahren hatte er andere Pläne. Er studierte Mathematik und arbeitete an einer eigenwilligen These. Er behauptete, das Todesdatum jedes Menschen berechnen zu können. Seine These wurde damals abgelehnt. Daraufhin brach Daniel alles ab, was mit seinem Leben und dem Studium zusammenhing. Er verließ seine Freundin und die Uni.

Nun aber taucht sein alter Professor auf und erzählt ihm, das einer seiner Versuchspersonen tatsächlich an dem von ihm bestimmen Tag gestorben wäre. Zudem stehe in kürze ein weitere errechneter Todesfall an. Und zwar der von Daniels damaliger Freundin Grace. Daniel, der sich mit seinem Leben arrangiert hat, sieht sich plötzlich mit seinem früheren Leben konfrontiert. Daniel möchte Grace warnen, an dem errechneten Tag bei ihr sein. Der Professor hat bereits ihre Kontaktdaten, die er aber unter einer Bedingung heraus gibt: er möchte, das Daniel das Todesdatum seiner Frau errechnet. Diese leidet seid dem Tod ihres 10jährigen Sohnes unsäglich und Professor Redmond möchte wissen, wie lange sie noch leiden muss.

Daniel lässt sich auf den Handel ein. Grace lebt inzwischen in Amsterdam mit ihrem gewalttätigen Ehemann. Sie ist gerade dabei, ihn zu verlassen.  Und sie staunt nicht schlecht, als Daniel plötzlich in Amsterdam aufkreuzt nach all den Jahren. Kann Daniel verhindern, das sie an diesem Tage sterben wird? Und stimmt seine These, stimmen seine Rechnungen überhaupt? Kann man den Todeszeitpunkt eines Menschen errechnen?

„The Prediction“ ist ein merkwürdiges Buch. Es behandelt viele Themen gleichzeitig und hat demzufolge mehrere Handlungsstränge. Zum einen ist da natürlich Daniel, der aus Enttäuschung über seine Ablehung einst bei der Uni seinem Leben radikal eine andere Wendung gab und unter seinen Möglichkeiten lebt und arbeitet. Dann ist da Grace, die sich in Amsterdam ihren eigenen Problemen stellen muss mit ihrem Ehemann Otto. Und dann ist da natürlich Professor Redmond und seine Frau Claire. die schier verzweifeln an dem frühen Tod ihres Sohnes. Dies ist der dunkelste und bedrückenste Handlungsstrang. Ihre Trauer und Verzweiflung schildert der Autor sehr gut. Überhaupt sind ihm glaubwürdige Charaktere gelungen. Auch gelingt es ihm, die Handlungsebenen gut zu verschmelzen und gleichwertig zu behandeln. Der Autor ist oft sehr genau in seiner Beschreibung, aber oftmals haben diese Beobachtungen eine Folge. Zum Ende hin wird es dann richtig spannend. Denn die Frage bleibt ja über einen ganzen Teil des Buches, ob Grace diesen Tag überleben wird. Und auch die Sache mit der Berechnung des Todeszeitpunkts bleibt lange in der Schwebe. Kann man es nun oder nicht?

Zum Schluss gibt es dann ein paar Wendungen, Die letztendliche konnte man so nicht kommen sehen. Erst wenige Seiten vorher kam mir der Gedanke. Auch das mit Grace habe ich ein paar Seiten vor Daniel erkannt. Aber das tut der Spannung keinen Abbruch und das Buch bleibt interessant. Gut schreiben kann der Autor ebenfalls. Es liest sich zügig und gut weg.

Fazit: eine interessante Idee, die Sache mit der Todestagberechnung. Manche Entwicklungen kann man ein wenig vorausahnen, vielleicht packt der Autor auch ein wenig viele Themen  in dieses Buch. Aber insgesamt wirkte es rund auf mich. „The Prediction“ war ein gut erzähltes, irgendwie anderes Buch. Und insgesamt hat es mir gut gefallen.

 

 

4,5 Sterne