Jenny Blackhurst – Before I Let You In

Before I Let You InBefore I Let You In by Jenny Blackhurst
My rating: 4 of 5 stars

There are tons of books with twists and turns at the moment. Not all of them are good and not all twists are really that surprising. This book has a lot of them and there is one surprise followed by the next. That’s the reason I can’t say too much about the story.

Karen is a psychiatrist. One day a young woman comes to her as a patient. She tells Karen things which are somehow connected to Karen’s personal life. Karen soon is convinced that this young woman is a thread to her and her friends. Karen has two close friends, Bea and Eleanor, and she was always the one who took care of them. And that is what she wants to do know, to keep her friends save from this strange young woman.

Karen, Bea and Eleanor are close friends for many years. Karen is the one who takes care of them, fixes problems. That’s her job in this friendship. When this young woman shows up and seems to know certain things, all Karen wants is to keep her friends save. But this starts a series of events which lead only downwards. It is about things you do although you know they are wrong, unethical and even embarrassing. Things you do but you don’t want anybody you know you did them and you even don’t want to admit to yourself.

This book really was full of surprises. I figured some things out but not everything. This is a twisted and disturbing read and I enjoyed it very much.

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Anthony Horowitz – Der Fall Moriarty

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Sherlock Holmes ist tot. Der berühmte Detektiv und sein genialer Gegenspieler Moriarty sind in den Abgrund des Reichenbachfalls gestürzt. Nur wenige Tage später trifft der Pinkerton-Detektiv Frederick Chase aus New York in Europa ein, denn Moriartys Ableben hat in Londons Unterwelt ein gefährliches Vakuum hinterlassen, das nur allzu schnell von einem neuen König des Verbrechens gefüllt wird: Ein mysteriöser Mann namens Devereux macht sich daran, Moriartys Platz einzunehmen und London in ein Chaos aus Mord und Totschlag zu stürzen. Unterstützt von Inspector Athelney Jones vom Scotland Yard, der die Ermittlungsmethoden des großen Sherlock Holmes verbissen studiert hat, verfolgt Frederick Chase die Spur dieses neuen kriminellen Genies. Ihre Jagd führt sie in die dunkelsten und gefährlichsten Winkel der englischen Hauptstadt, von den Docks bis in die Katakomben des Smithfield Meat Market, einem Mann entgegen, den alle fürchten, aber den kaum einer je gesehen hat. Nach seinem Erfolg „Das Geheimnis des weißen Bandes“ gelingt es Anthony Horowitz einmal mehr, der Welt von Arthur Conan Doyle neues Leben einzuhauchen. Virtuos verbindet er das Stilvolle der alten Holmes-Geschichten mit der atemlosen Rasanz heutiger Spitzenthriller zu einem Kriminalfall, nach dem Watson sich die Finger geleckt hätte. The Game is on!

„Glaubt irgendjemand wirklich, was an den Reichenbachfällen passiert ist?“

So beginnt das neue Sherlock-Holmes Buch, das keines ist. Holmes kommt in dem Buch nicht als Person vor, auch wenn sein Schatten über dem Geschehen hängt. Ein junger Scotland Yard Beamter namens Athelney Jones ist jedenfalls fasziniert von dem großen Detektiv und eifert ihm nach. Sein Verstand ist fast genau so scharf, jedenfalls fast, und er hat sich die Kombiniergabe seines Vorbildes angeeignet. Er reist zu den Reichenbachfällen und trifft dort auf den amerikanischen Pinkerton-Mann Frederick Chase. Dieser ist auf der Spur amerikanischer Obergauner, die Moriarty in London abgelöst haben. Die beiden Männer bilden schon bald ein Gespann und hetzen, in London angekommen, schon bald dem Schurken Devereux hinterher. Jones kombiniert und Chase läuft als Holmes-Verschnitt und Stichwortgeber hinterher.

Doch irgendwas stimmt nicht an der Geschichte. Wer ist dieser merkwürdige Junge, der zuerst Chase bedroht und sich irgendwie immer am Tatort befindet? Schon bald türmen sich die Leichen, wo unser Ermittlerduo auch auftaucht. Dann geraten sie selber in die Schusslinie.

Ich musste mich erst in die Geschichte etwas einlesen. In der Tat sind mir gleich zu Beginn Ungereimtheiten aufgefallen. Als ich dann aber erst mal drin war, las sich das Buch vergnüglich und kurzweilig weg. Diese besagten Ungereimtheiten lösen sich zum Schluss, denn auch dieses Buch wartet mit einem Twist auf. Denn hier ist jemand nicht, der er vorgibt zu sein, und am Ende erklärt er uns auch, wo wir denn hätten merken können, das die Geschichte etwas anders verläuft als wir dachten. Das liest sich amüsant und ist eine nette Idee.

Ich bin kein großer Sherlock Holmes Fan und ich habe auch bereits eine andere Serie, die ähnlich geartet ist, gelesen. Allzu oft muss ich diese Art von Krimi mit Ermittlern, die ein Abbild vom guten Sherlock sind, nicht haben. „Moriarty“ aber hat mir Spaß gemacht.

Ich habe die englische Kindle-Version gelesen.

4,5 Sterne