Artemis – Andy Weir

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This book is hard to review for me. Like many other readers I loved “The Martian”. It was fun to read. It had a likable main character and an interesting and gripping story. For me it was something new.

 

For an author, it is always difficult to reach or even top such a huge success. I was really looking forward to read “Artemis”. Weir sticks to his writing style but he also managed not just to rewrite “The Martian”. He came up with a new and different story. It is almost a thriller. But it is not as gripping as it should be.

 

What I liked about the book:

Artemis. The first city on the moon. It was very interesting to read about how it would be to live on the moon. Less gravity, a different currency, a cruel surrounding. Andy Weir did a fantastic job by creating this city. It all came to life and I enjoyed every fact about it. Artemis is the main reason I give 5 stars.

The author also managed to write again a innovative story. He did not make the mistake by writing something similar like “The Martian” although many stylistic elements reminded me of it.

I also like his writing style. I like his humor.

 

What I did not like:

In “The Martian” the main character was funny and witty. Maybe a little bit over the top but I liked him. Jazz is somehow a twin sister of Mark Watney. But she is more annoying and seems often very immature.

 

As I said before, I am very happy that this story is different than Weir’s first book. It is almost a thriller and it developed in a different direction than I expected. But all that science talk slows it down. Much of it I found very interesting. But sometimes it is a bit much and I could have definitely done without so much information about welding.

 

For me the great thing about this book is the city of Artemis. Everything about it was just amazing. The book has definitely some issues when it comes to its characters and keeping the balance between science and story development. If you read both books you can see Weir’s writing style and how he puts his story together. The conversations are often a bit comic-like and he tends to explains too much. I still liked it here, but I think it can get a little bit boring when he continues to write in that way.

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Sylvain Neuvel – Giants – Zorn der Götter

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German book – German review

 

Dies ist der zweite Band der Giants-Reihe von Sylvain Neuvel. Es ist unverzichtbar, vorher das erste Buch zu lesen. Ansonsten verstehe man nicht, worum es geht.

 

Es geht auch gleich umstandslos weiter in der Geschichte. Der Stil bleibt der gleiche. Erzählt wird in Form von Transkripten. Meistens telefonieren die Figuren nur untereinander und müssen deswegen immer genau beschreiben, was sie tun bzw. sehen. Das ist manchmal etwas anstrengend und unnatürlich. Die Kapitel heißen wieder Files und sind nicht fortlaufend nummeriert. Es werden immer mal Nummern ausgelassen. Das suggeriert, dass es noch mehr Berichte gibt. Die Handlung wird zügig vorangetrieben. Plötzlich taucht ein weiterer Roboter mitten in London auf. Zuerst steht er nur ruhig da und keiner weiß so recht, mit der Situation umzugehen. Soll man ihn angreifen? Aber wenn ja, womit? Als er endlich reagiert, wird halb London ausgelöscht. Und dann tauchen weitere Roboter auf. Überall auf der Welt stehen plötzlich in den bevölkerungsreichsten Städten  gigantische Roboter. Da die Außerirdischen keinen Kontakt aufnehmen, steht das Team und Dr. Rose Franklin vor einem Rätsel.

 

Das Buch ist trotz seines Aufbaus sehr actionlastig und spannend. Die Handlung wird zügig vorangetrieben und es gibt einige Entwicklungen und Überraschungen. Das Ende könnte ein Abschluss sein, aber der Autor hat sich ein kleines Hintertürchen offen gelassen. Ich dachte eigentlich auch, es würde sich um eine Trilogie handeln. Von dem ersten Buch war ich schwer begeistert und habe mich sehr auf den Folgeband gefreut. Er hat  mich handlungstechnisch auch überzeugt. Etwas anstrengend fand ich nach einer Weile den Stil, wie ich schon oben erwähnte. Dadurch, dass es keine wirkliche Narrative gibt, wird alles nur in wörtlicher Rede oder in Form von Briefen oder Tagebüchern erzählt. Situationen müssen von den Figuren beschrieben werden, das ist vor allem während der Dialoge oft sehr merkwürdig. Dafür gibt es immer mal einen feinen Humor und manche Gespräche sind sehr unterhaltsam. Zum Schluss wird mir auch manches ein wenig zu oft nochmal durchgekaut und eine recht spät auftauchende neue Figur hat mich ein wenig genervt. Aber mir hat gefallen, wie die Geschichte weiterentwickelt wurde. Ich las kürzlich ein anderes Buch, einen mittleren Teil einer Trilogie, der nicht so effektiv an der Storyentwicklung arbeitete. Es war mehr so ein typischen mittleres Buch, das einen spannenden Anfang mit dem Ende verbinden soll. Das ist hier zum Glück nicht der Fall. Aber ich bin mir auch nicht sicher, ob es ein oder mehrere Bücher zu dem Thema geben wird.

 

Vielen Dank an Randomhouse und Heyne Verlag, dir mir ein Leseexemplar zu Verfügung gestellt haben