The Hunting Party – Lucy Foley

37642030  3 Stars

„The Hunting Party“ is a classical murder mystery. A group of old friends spent every New Year Eve together. This time they go to a remote resort in the Scottish Highlands. Then one of them turned out dead and it seems that it was no accident.

 

They call themselves friends but it is very obvious that they grow apart. They don’t even like each other anymore. They are just used to the fact that they are friends. There is a lot of drama going on in this few days and sometimes you have to remember that they are adults. They are all thirty-something but behave still like schoolkids. But I liked who the author portraits the dysfunctional friendships although it took me a while to keep the male characters apart. At the beginning they were all the same to me and I mixed them up. The setting in the cold and snowy Scotland is atmospheric and eerie. The main problem is that there are two more characters, employees at the lodge, which I did not care for at all and I did not like their storylines. I would have preferred to keep the focus on the friends.

 

The story is told through the eyes of the female friends and the employees. In almost every chapter there are flashbacks to their past. Unfortunately this slowed the story down. Every time I got excited about what happened there was another long flashback and the tension was gone. Or it was a chapter told from the POV of the gamekeeper and I got bored. I think this kind of storytelling was a bit unfortunate for the book. It made it very slow. I really liked the idea and everything about the book yelled “read me” at me. I enjoyed the toxic friendships and the atmospheric setting. But it was a bit slow, then the two unnecessary and uninteresting storylines and too many flashbacks. It is not a bad book. It’s an easy read and I enjoyed parts of it. I am just not overexcited.

 

I received an ARC from NetGalley in exchange for an honest review

Advertisements

Todesschweigen – Claire Askew

40539432  3 Sterne

 

My German review of „All The Hidden Truth“ by Claire Askew

 

Was man sonst nur aus den Nachrichten aus Amerika kennt, passiert in Edinburgh: ein junger Mann geht morgens in sein College und erschießt 13 Studentinnen und danach sich selber. Neben dem Entsetzen und der Fassungslosigkeit stellt sich natürlich auch die Frage nach dem Warum. Was waren Ryan Summers Gründe für diese Tat?

 

Dieser schwierigen Frage muss die erst kürzlich zum DI beförderte Helen Birch nachgehen. Denn etwas anderes gibt es nicht herauszufinden. Der Täter ist bekannt und tot und entzieht sich somit dem Bedürfnis der Hinterbliebenen und der Öffentlichkeit nach Vergeltung. Da dieses Gefühl aber irgendwo hin muss, gerät Ryans Mutter Moira in den Fokus eines gewissenlosen Reporters.

 

Die Geschichte wird vorwiegend aus der Sicht von drei Personen erzählt. Zum einen natürlich von DI Birch und Moira. Dazu kommt Ishbel, die Mutter der von Ryan zuerst getöteten Abigail. Zwischendurch gibt es kurze Kapitel, die aus Zeitungsberichten oder Auszügen von Sozialen Medien bestehen.

 

Das Buch hat mich interessiert, weil ich noch nie einen Krimi über dieses Thema gelesen habe. Es ist ein sehr düsteres Thema und die Trauer beider Mütter ist sehr greifbar. Die Autorin schneidet dabei interessante Themen an. Leider konzentriert sie sich aber im Verlaufe des Buches ausgerechnet auf das am wenigsten interessante Thema, nämlich der Umgang der Presse mit so einem Fall, bzw. eines bestimmten gewissenlosen Journalisten namens Lockley, dem jedes Mittel recht ist, viele Klicks und Likes in den Sozialen Medien zu bekommen. Das ist leider sehr klischeehaft und in meinen Augen auch sehr übertrieben dargestellt. Das es bedenkliche Foren im Internet gibt, in denen die unglaublichsten Verschwörungstheorien und  der Hass auf bestimmte Menschengruppen besprochen werden ist ja nun nicht so neu. So vernachlässigt das Buch leider, sich mehr mit dem Auslöser für diese schreckliche Tat zu beschäftigen oder auch damit, wie es für die Betroffenen hinterher weitergeht. Dafür geht es ausgiebig um die schmierigen Versuche Lockleys, Leichen aus welchem Keller auch immer auszugraben im angeblichen Interesse der Öffentlichkeit. Es schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, herauszufinden, was einen Menschen wirklich zu so einer Tat bewegt. Vor allem, wenn er tot ist. Es ist sehr menschlich, einen Schuldigen finden zu wollen und hier entlädt sich der Volkszorn, angefeuert von Lockleys Artikeln, auf Ryans Mutter. Ich empfand es aber zunehmend als unglaubwürdig, wie sehr Lockley sich in Verschwörungstheorien hineinsteigerte und die Polizei dafür verurteilte, nicht herauszufinden, was Ryans Grund war. Die Polizeiarbeit war im Grunde erledigt.

 

Ich empfand das Buch als etwas unausgewogen und seinem Anspruch nicht ganz gewachsen. Das Erzähltempo ist auch sehr langsam und gerade zu Anfang hatte ich etwas Probleme, in die Story hineinzufinden. In weiten Teilen ist es einfach sehr detailreich geschrieben. Jeder Handgriff, jeder noch so flüchtige Gedanke wird beschrieben. Manchmal blitze eine Weile wirklich gute Erzählkunst durch und es kam so etwas wie Spannung auf. Aber die ausufernden Abschnitte waren leider in der Überzahl. Es ist kein schlechtes Buch, aber es hat mich trotz des schrecklichen Themas nicht berührt.

 

Mir wurde ein Exemplar von Randomhouse und dem Goldmann Verlag zur Vefügung gestellt, worfür ich mich herzlich bedanken möchte.

The Seven Husbands of Evelyn Hugo

32620332  3,5 Stars

This book is a mixed bag for me. I did not expect it to be mainly a love story. I also anticipated hearing more about the “old Hollywood” and how it all worked. But there is just a little bit of it in the book. The main focus is on the tumultuous love life of Evelyn.

 

Evelyn Hugo is a Hollywood legend. She is living a reclusive life now in New York. But suddenly she wants to get her biography written and she chooses Monique to write it. Monique is still struggling in her job and she does not know why Evelyn chooses her. But of course she wants to do it. So Monique comes to Evelyn’s apartment every day and listens to her story.

 

I enjoyed the book because of the writing style. It is an easy read and I became also fascinated by the ruthless character of Evelyn. But I am not as thrilled as many other readers. This is mainly because I am not a huge fan of love stories and that is what this book is. It is wrapped in a bit of old movie star glamour but at the end it is all about that one true love in Evelyn’s life.

 

Evelyn is a very complex and lifelike character.  She is the reason I give 3,5 stars. She is really something and I liked her. But all other characters fall flat. Monique has almost no personality. She asks Evelyn all the time stupid questions and I was wondering why on earth Evelyn chooses her to write her story. But of course there is a connection and a “twist” which reveals everything.

 

I think this was just not the perfect book for me personally because there are many raving reviews out there. I am not over the moon but it was an easy and also entertaining read.

 

I received an ARC from NetGalley in exchange for an honest review

Der Tod kommt nach Mitternacht – Matthew Sullivan

41462205  3 Sterne

Um dieses Buch bin ich eine ganze Weile herumgeschlichen. Der englische Originaltitel lautet „Midnight at the Bright Ideas Bookstore“ und ist mir da schon ins Auge gestochen. Das Cover zeigt fröhliche bunte Bücherrücken. Irgendwie suggerierte mir das aber eine andere Art von Buch. Ich dachte eher, es wäre so eine Art cosy crime rund um Bücher. Umso erstaunter war ich, die deutsche Ausgabe zu sehen. Hier wird eindeutig mehr darauf hingewiesen, dass es sich um einen Krimi oder vielleicht sogar Thriller handelt. Das Wort „Tod“ im Titel und die Verwendung von roter Farbe machen einen völlig anderen ersten Eindruck als die Originalausgabe. Das zerrissene Buch weist noch wage darauf hin, dass es auch um Bücher geht. Nun war ich neugierig. Und wie meistens, liegt auch hier die Antwort in der Mitte.

 

Lydia arbeitet in einem Buchladen. Dieser Laden ist auch die Heimat obdachloser Männer, die täglich dort sitzen und in den Büchern schmökern. Einer von ihnen ist Joey. Er ist zwar nicht obdachlos, aber trotz seiner Jugend schon eine verkorkste Figur. Zu ihm hat Lydia eine stille Freundschaft aufgebaut. Eines Abends erhängt er sich in dem Buchladen und Lydia findet ihn. Er hinterlässt ihr seine gesamte Habe, darunter einige Bücher. In diese Bücher hat Joey einen Code hineingeschnitten für Lydia. So kommt sie langsam Joeys traurigem Leben auf die Spur. Dabei kämpft sie selber noch mit ihren eigenen Dämonen, denn als sie 10 Jahre alt war wurde sie Zeuge eines schrecklichen Verbrechens.

 

Leider hatte ich von Beginn an große Probleme, in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil ist auf seltsame Art prätentiös und  doch oberflächlich. Er passt so gar nicht zu der sehr traurigen und tragischen Geschichte, die dadurch eher leicht und locker klingt. Es wimmelt von interessanten und skurrilen Nebenfiguren, die seltsame Dinge sagen aber nicht weiter beleuchtet werden. Der Erzählfluss ist zügig und das Buch ist schnell weggelesen. Wie ich schon erwähnte, ist die Story wirklich tragisch. Aber es berührte mich wenig, denn durch seine Art, die Story so lockerflockig zu erzählen, entstand bei mir keine wirkliche Anteilnahme oder Bindung.

 

Ich weiß nicht so recht, wie ich dieses Buch bewerten soll. Die Story ist gut und alles andere als leichte Unterhaltung. Aber der Schreibstil passt so gar nicht dazu und erzählt seine Geschichte irgendwie im falschen Ton. Das Thema Bücher durchzieht zwar die ganze Story, bleibt aber oberflächlich. Die Idee mit dem Code ist nett, aber ohne großes rätseln schnell gelöst.

 

Fazit: ein schnell zu lesender kleiner Krimi, dessen Thema durchaus Potential für einen düsteren Thriller hätte, aber im Stil eines harmlosen und gemütlichen cozy crimes Buches erzählt wird.

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise von Randonhouse zur Verfügung gestellt, wofür ich mich herzlich bedanken möchte.

Foe – Ian Reid

40151746  5 Stars

You can hardly tell something about the plot without giving too much away. There is a couple living on a remote farm in the near (or far) future. One night they get an unexpected visitor. And that’s it. That’s all you should know when you dive into this chilling and disturbing tale.

 

The story reminded me of one of the episodes of the fantastic Netflix show “Black Mirror”. Ian Reid delivers another unusual book after his debut “I am thinking of ending things”. His books may not be for everybody. But I like his style and how unique his stories are. “Foe” is mysterious and captivating. I was wondering all the time what was going on. The twist at the end left me breathless and I immediately went back to the beginning and read the first chapter again. It sent shivers down my spine.

 

As I said, this book may not be for everybody but I enjoyed it immensely. I liked it even more than Reid’s first book. It has a slightly dystopian touch which I am usually not so keen of. But the focus of the story is on Hen and Junior and their relationship and what makes them who they are. I highly recommend this disturbing and eerie book and I am sure I will read everything Ian Reid will write in the future.

 

I received an ARC from NetGalley in exchange for an honest review

The Sentence is Death – Anthony Horowitz

39913740  5 Stars

Anthony Horowitz and Daniel Hawthorne are back for their second murder investigation. I absolute loved the first book “The Word is Murder” and “The Sentence is Death” does not fail to deliver. It is gripping, unique, very British and also funny.

 

I just adored how Horowitz wrote himself into the story in his first book of this series. I loved how he told us about being a writer and his encounters with famous people. I enjoyed it even more the story about the murder. This time a was more intrigued by the crime and finding out what happened.

 

Horowitz gets approached again by enigmatic Daniel Hawthorne. He has a new case witch he things is worth writing about. Horowitz already signed a contract for 3 books featuring Hawthorne. But somehow this time he is not so enthusiastic. But the death of a divorce lawyer is too interesting to resist. So he again pairs up with Hawthorne and follows him on his investigation.

 

I like the way Horowitz portrays himself. It is so much fun and I absolutely love his writing style. He gives us again insights of his life as a busy author. He puts himself in competition to the mysterious Hawthorne and wants to figure out on his own who the killer is. But his talent as a writer is much bigger than as an investigator and it is very entertaining to see how he always fails. The story itself is very cleverly plotted and keeps you guessing.

 

I am actually not a big fan of book series and prefer stand-alones. But this concept is so unique and Horowitz’s writing style so intriguing that I will definitely watch out for the third book.

 

I received an ARC from NetGalley in exchange for an honest review.

Her Last Move – John Marrs

39926632  4,5 Stars

„Her Last Move“ is a fast-paced and addictive read. He brings fresh ideas to a plot which seems on the first look like something you read before. There are some surprising twists and turns and –for me- one shocking one.

 

I did not know anything about “Super-recognizer” and I enjoyed this new aspect very much. Although there is nothing really new about the story – a lot of police work and revealing the killer early on – it is very entertaining and the tension is mounting from chapter to chapter.

 

DS Becca Vincent is struggling to keep the balance between being a single mother and her work. But when she spots a connection between two murder cases she is adamant to catch the killer. Becca teams up with Joe Russell, a face super-recognizer. Becca and Joe are very strong characters. They have both lost loved ones in the past and they still suffer from this. I must admit that I did not like Becca very much. She really annoyed me but she is also a very lifelike character. But I was very intrigued by Joe and his ability as a face-recognizer. I pride myself in saying that I never forget a face but I am a world away from this special talent. The story itself is dark and sometimes unsettling and the fast pace kept me reading and reading.

 

John Marrs is a very talented writer. I enjoyed all of his books I read and he made it very quickly to the list of my favorite authors. He knows how to tell a story and he does not fail to come up with fresh idea. This is my third book from him and everyone was different.I am already looking forward to his next book.

I received an ARC from NetGalley in exchange for an honest review