Yrsa Sigurdardottir – Nebelmord

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Klappentext

Plötzlich fiel ihm wieder ein, wie der Traum endete. Sie waren ursprünglich vier Reisende gewesen. Aber nur zwei kehrten an Land zurück. Nur dumm, dass er sich nicht erinnern konnte, ob er selbst einer von ihnen gewesen war.

Die Leuchtturminsel war ein winziger Punkt in den eiskalten und aufgewühlten Wellen des Atlantiks. Hier, auf dieser winzigen Schäre vor Islands Südküste, würden sie einen Tag und eine Nacht verbringen. Doch in dieser ersten Nacht tobt ein Unwetter, und am nächsten Morgen ist einer von ihnen verschwunden. Zur gleichen Zeit verschwindet in Reykjaviík eine Familie…
Der neue Island-Thriller von Yrsa Sigurdardóttir hat alles, was eine nervenzerreißende Lektüre braucht: typisches Island-Flair, spektakuläre Kulisse und eine aufwühlende Geschichte.

 

 

Ich mag die Bücher der Isländischen Autorin gerne. Ihr gelingt ein perfektes Zusammenspiel von leicht mystischen und evtl. übernatürlichen Elementen und der Realität. So ist es auch in „Nebelmord“. Ich habe mich beim Lesen leicht gegruselt. Ob es übernatürliche Einflüsse auf die Geschehnisse gibt, bleibt lange in der Schwebe.

Aber ein wenig Kritik habe ich aber auch. Zum einen fand ich die etwas zeitversetzt ablaufenden Handlungen zuerst verwirrend. Auch sind nicht alle 3 Handlungsebenen gleich spannend. Vor allem die Nina-Geschichte empfand ich bei aller Tragik doch als eher langweilig und distanziert. Im Nachhinein fand ich auch den Schlusstwist als etwas unnötig. Durch ihn erscheint mir die Handlung doch dann als zu konstruiert.

Yrsa Sigurardóttir ist eine sicher Bank für solide, leicht unheimliche, sehr isländische Krimiunterhaltung.

 

3,5 Sterne

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