Thirteen – Steve Cavanagh

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This is one of the few books that deserves a hype. So many mediocre books are hailed by book bloggers and I’ve fallen for so many. Aggressive advertising and blog tours hype up so many books that actually do not deserve it. „Thirteen“ is one of those rare but really good thrillers that are hard to find. It is a clever and intricate plot with unusual protagonists. I have just seen that it is already the 4th book in a series. But it works wonderfully as a stand-alone. At the very least, it is curious to find more books about the unusual lawyer Eddie Flynn.

The book is very suspenseful but rather slow. For me it was not necessarily a Pageturner from the beginning. But the tension keeps building up and is full of surprises. „Thirteen“ is an extremely clever and well-written court thriller that I can only warmly recommend

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The Broken Girls – Simone St. James

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There is something strange going on in a small town in Vermont. No one likes to go near the slowly decaying girls‘ boarding school. For decades, the school, which was intended for “troubled” girls, closed. It is said that there is a ghost. For the journalist Fiona, the place has particularly bad memories. 20 years ago her sister’s body was found there. She was beaten to death by her boyfriend and left there. He’s been in custody since then but Fiona does not let it go. Her family never recovered from the tragedy. Something gnaws at her and does not let her rest. Now the school has been sold and the new owner wants to reopen it. The corpse of a young girl who has been there for more than 60 years is found on the property. Fiona is fascinated by the strange coincidence that a murder has been committed on the property where her sister was found dead. She begins to investigate the story.

 

In the beginning I had a little trouble warming to Fiona. As much as I can understand her and her grief, I saw her problematic fixation on murder. It seemed to me she did not want to get over it. This murder defines her life and relationship with other people. The perpetrator was convicted and his guilt was never seriously debated. But even this fact did not help her to continue with her life reasonably. In the course of the story, I slowly warmed up for her. And that’s because of the writing talent of the author. The story is complex and does not involve confusion at any point. At a second time level, we get to know 4 young girls who lived in the boarding school. One of them is later murdered and she is the corpse found many years later.

 

The book is a mixture of ghost story, thriller, historical novel and family drama. It keeps the balance surprisingly good and none of the storylines falls flat. Many themes are interwoven into a complex story. The book is never boring and I could hardly put it down.  In fact, it is a very sad story. „The Broken Girls“ is an atmospheric, very well-written book that confidently trades its various levels of action. Thank you, Simone St. James, this was a high-class entertainment.

 

I received an ARC from NetGalley in exchange for an honest review

Die Angst schläft nie – Rachel Caine

41ea4bah1el-_sy346_  4 Sterne

German book, German review

Gina führt das Leben einer normalen Hausfrau mit Mann und zwei Kindern bis eines Tages ein Betrunkener mit seinem Auto in ihre Garage fährt. Ihr Mann hat dort offensichtlich nicht nur seinem Hobby, dem Schreinern, gefrönt, sondern hatte auch noch eine weitere Lieblingsbeschäftigung. Sie muss erkennen, dass sie mit einem Monster verheiratet ist und es über viele Jahre nicht gemerkt hat. Wer denkt schon, dass der normale und liebenswürdige Ehemann ein Serienkiller ist und in besagter Garage Frauen quälte.

 

Nun ist Gina, die sich nun Gwen  nennt, seit Jahren auf der Flucht. Nicht vor Mel, ihrem nunmehr Ex-Mann, sondern Leuten, die einfach nicht glauben können, das sie von den furchtbaren Morden nichts wusste sondern vielmehr seine Helferin war. Gwen stand vor Gericht, wurde aber frei gesprochen. Mit Hilfe von einem anonymen Hacker beschafft sie sich neue Identitäten, denn sie muss immer mal wieder umziehen, wenn irgendwer doch ihren neuen Aufenthaltsort herausfand und sie mit Drohungen terrorisierte. Ihren Kindern macht das Leben in ständiger Alarmbereitschaft schwer zu schaffen. Sie wechseln dauernd die Schule, haben nie Freunde, dürfen nur sehr eingeschränkt ins Internet und auch die Telefonate mit der Oma müssen sehr vage gehalten werden, falls wer mithört. Derzeit ist sie in Stillhouse Lake. Dort ist es idyllisch und die Kinder beginnen sich wohlzufühlen. Sie alle möchten endlich irgendwo heimisch werden. Doch auch hier fühlt sie sich bedroht und beobachtet. Und dann wird die Leiche einer Frau im See gefunden und der Modus Operandi ist genau der von Mel.

 

Das Buch legt gleich gut los. Gina kommt nach Hause und findet eine Menschenmenge vor ihrem Haus. In ihrer Garage hängt eine furchtbar zugerichtete Frauenleiche und ihr Mann wird verhaftet. Von Gina erfahren wir nicht mehr viel, wir lernen eher ihr neues Ich, Gwen, kennen. Die ist wesentlich härter, trainierter und kämpferischer. Aber verständlicherweise auch sehr paranoid. Es ist erschreckend, sich vorzustellen, dass Menschen im Internet sich zusammenrotten und Mordphantasien über sie und ihre Kinder von sich geben. Leider verstecken sich nicht alle hinter ihren Bildschirmen. Einige schreiten auch zur Tat, was sie immer wieder leidvoll erfahren musste.

 

Es ist aber gerade diese Paranoia, die Gwen zu einem schwierigen und anstrengenden Charakter machen. Sie ist manchmal oft hysterisch und trifft im Laufe des Buches auch einige sehr dumme Entscheidungen, die ihre Situation verschlimmern. Die Story ist spannend und der Ansatz, mal aus der Sicht der Ehefrau eines Psychopathen zu schildern, ist auch interessant. Zu Anfang ist die Story noch etwas behäbig, Gwen und ihre Situation werden ausgiebig beschrieben. Zum Ende zieht die Spannung dann an.

 

„Die Angst schläft nie“ ist ein unterhaltsamer und kurzweiliger Thriller. Negativ ist mir neben der sehr anstrengenden Gwen aber vor allem der überdramatisierende Schreibstil aufgefallen. Bei Gwen ist ständig alles im Extremzustand. Ständig „zerbricht“  in ihr etwas, ihr Innerstes bricht in Stück oder alles in ihr ist aus Glas und zerbricht. Es ist alles immer hochdramatisch und am Limit. Auch die Dialoge sind oft etwas hölzern und gestelzt. Gwens Leben ist bestimmt dramatisch und hochkompliziert und sie hadert sehr mit sich, weil sie ihren Kindern so vielen Regeln auferlegen muss. Trotzdem ist mir der Schreibstil etwas zu aufgeregt. Deswegen gibt es von mir einen Stern Abzug.

 

Das Ende weist auf einen zweiten Band hin, der im Englischen auch schon angekündigt wird. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich weiterlesen werde. Das Buch hat mir gut gefallen, aber ich weiß nicht, ob ich Gwen weiterfolgen möchte. Zudem fürchte ich, dass ein weiteres Buch über sie wie eine Neuauflage dieser Geschichte werden könnte.

Daniel Cole – Hangman

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„Hangman“ ist der Folgeband zu „Ragdoll“. Man kann dieses Buch lesen, ohne „Ragdoll“ zu kennen. Es ist aber sehr hilfreich, wenn man es kennt.

 

„Ragdoll“ war ein unterhaltsamer und rasanter Thriller. Er war aber auch recht oberflächlich und eindeutig auf einfache Unterhaltung aus. Er hatte einen ungewöhnlichen Plot und setzte auf Schockmomente. Genau das ist „Hangman“ auch. Für mich war dieses Buch „Ragdoll“ reloaded, sozusagen. Im Grunde passiert nicht viel anderes als im ersten Buch. Stil und Ablauf sind gleich. Der Charakter der Ermittlerin Emily Baxter wird vertieft. Sie bekommt einen neuen Sidekick. Wolf wird durch Damien Rouche ersetzt.

 

Als ich das Buch begann, musste ich erkennen, wie viel ich von „Ragdoll“ bereits wieder vergessen hatte. Weder konnte ich mich gut an Emily Baxter erinnern noch hätte ich das Ende des Buches noch gewusst. Zwar habe ich das Buch bereits im März gelesen aber ich war doch überrascht, wie wenig mir von der Handlung in Erinnerung geblieben war. Es bestätigt mein Urteil von damals, das es ein netter Thriller war ohne großen Tiefgang. Ex und hopp. Und so ist es auch mit „Hangman“. Auch hier geht es rasant voran, obwohl in der Mitte dann doch recht wenig passiert. Die Protagonisten hetzten durch die Handlung und rennen herum. Dabei treten sie ermittlungstechnisch lange auf der Stelle und haben keine Ahnung, was eigentlich los ist. Die Storyline selber ist komplex, wird aber leider wieder einmal nicht gründlich durchleuchtet. Ich fand sie, um ehrlich zu sein, etwas wirr. Ebenso hatte ich wieder das Gefühl, immer irgendetwas überlesen zu haben. Der Autor hat eine Art, durch seine Handlung und Dialoge zu hetzten, das ich oft das Gefühl hatte, etwas verpasst zu haben.

 

„Hangman“ ist solide Thrillerkost. Es hat Tempo und ist relativ blutig. Mit Damien Roche hat die sperrige Emily Baxter einen interessanten Kollegen bekommen, der aber zum Schluss doch etwas zu sehr als tragische Figur herhalten muss. Auch hier merkt man, dass dieses Buch seinen Vorgängerband stark kopiert. Man erkennt das Muster, nachdem  der Autor seine beiden Bücher aufgebaut hat.

 

„Hangman“ macht nicht viel falsch, es ist ein rasanter Thriller. Für mich persönlich leider ist er nur eine Neuauflage von „Ragdoll“. Und genau wie dieses Buch krankt es an zu wenig Tiefgang bei Handlung und Charakteren.

 

Dead Woman Walking – Sharon Bolton

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I think there is something terrible wrong with me because I disliked a book written by Sharon Bolton. She is one of my favorite authors for many years now. I loved all her books, especially the stand-alones. But this time I could not connect to the story. When I read the blurb for the first time I thought that I probably would not go for it if it would not have been written by Sharon Bolton. I just trusted her ability to amaze me. But this time it did not happen.

 

The blurb says that there is a murder happening and it is watched by people passing by in a hot-air balloon. I thought that it was a weird idea. And it really did not work for me. It was over the top. A good mystery story keeps you guessing. And I was guessing all the time but it was a frustrating guessing because we really get almost no information what is going on and what the thing is with the main character. I struggled through half of the book and I was seriously considering to put it aside. I just could not get into the story and I absolutely could not understand any of the characters. However, I finished it and now I know why I did not understand what was going on. But that is exactly the problem.  Bolton kept me too long in the dark. The whole story felt forced. I lost track and interest. Even the twists felt forced.

 

I am disappointed. I loved her last books “Daisy in Chains” and “Little Black Lies” immensely so I know she can do better. She can be so much better in telling a story, and making me care for the characters. The topic itself was also not my cup of tea (okay, that’s my problem) and it felt more like a story for Lacey Flint (whom I am  not so fond of but I always liked the stories) than a stand-alone.

 

I am very curious about her next book. But maybe I should trust the feeling in my guts when it tells me a book may not be the right one for me. Even it is written by one of my favorite authors.

 

The Ending – Du wirst dich fürchten – Iain Reed

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German Book – German review

Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen dürfen. Die Meinungen zu dem Buch waren sehr gespalten.

 

Normalerweise bin ich eher in der Ecke der Mäkler zu finden. Ich lese meist ein anderes Buch als alle anderen. Das habe ich wohl auch hier, aber diesmal finde ich mich in der Ecke der Begeisterten wieder.

 

Obwohl, Begeistert ist vielleicht etwas übertrieben, aber mir hat das Buch gut gefallen. Es ist sehr düster, sehr surreal, sparsam in seinen Stilmitteln und es erschließt sich nur langsam. Es wird als Psychothriller beworben. Aber das ist es definitiv nicht. Was es ist, weiss ich nicht. Psycho passt, aber Thriller weniger. Es ist ein deprimierendes Psychogramm. Eine verwirrende Charakterstudie. Ein trauriges Buch. Ich weiss es nicht. Ich will auch nicht zu viel verraten.

 

Mich hat es sofort an den Filmemmacher David Lynch erinnert. Twin Peaks. Mullholland Drive. Wer diese Filme mochte, der ist hier richtig.

 

Ich fand es auf jeden Fall eine interessante Leseerfahrung. Das Buch ist kurz und man kann es schnell durchlesen. Der Schreibstil ist minimalistisch. Aber für mich kam schon sehr schnell eine sehr düstere Stimmung auf. Die Handlung ist sehr bizarr und doch faszinierend. Mir hat es gefallen. Es war irgendwie anders. Ich würde auch gerne wieder etwas von dem Autor lesen.

 

Rattle – Fiona Cummins

27968809  1 Star

Did I read the wrong book? Where do all the good reviews come from? This book was just …bad. The story is ridiculous, absolutely unrealistic. The characters are poorly developed, the dialogs are so bad and the ending is just….I have no words. I also did not like the writing style. It was so pretentious in a very forced way.

I really disliked this book I can’t understand the good reviews. To me it was just awful and I certainly will never ever again read a book from this author or follow the bone collecter in a next book. There are too many other good books out there worth my time.

I read the german edtion „Der Knochensammler“