Rezension:

Dangerous Girls - Abigail Haas, Abby McDonald

In Aruba, in der Karibik, will Anna eigentlich nur eins: mit ihrem Freund Tate, ihrer besten Freundin Elise und ein paar anderen Freunden den Spring Break feiern. Doch der Trip ins vermeintliche Paradies entpuppt sich als der reinste Albtraum. Elise wird brutal ermordet und Anna als Hauptverdächtige verhaftet. Eingesperrt in einem fremden Land, kämpft sie um ihre Freiheit. Doch niemand will ihr glauben. Als schließlich die Wahrheit ans Licht kommt, ist diese noch viel schockierender als erwartet.
Ein packender Thriller über Liebe, Freundschaft und Eifersucht

 

 

 

Anna wechselt, nachdem das Geschäft ihres Vaters immer besser läuft, auf eine der besseren Highschools. Dort will sie eigentlich nicht auffallen, denn zu den coolen Kids gehört sie nicht. Doch eher zufällig freundet sie sich mit Elise an, die zu den coolen Kids gehört. Aus den beiden werden enge Freundinnen, sie sich selber genügen. Doch nach und nach entwickelt sich eine Clique um die beiden. Zudem kommt Anna mit Tate zusammen. Mit Elise, die langsam aber sicher immer wilder wird, hat sie eine Menge Spaß. Ein wenig gerät sie in Gewissenskonflikt, wenn sie ihre Zeit zwischen Elise und Tate aufteilen soll. Dann geht es zum Springbreak nach Aruba. Und auf einmal ist Elise tot. War es ein Einbruch? War es einer der Männer, mit denen Elisa auf der Insel geflirtet hatte? Oder war es gar einer aus der Clique? Der leitende Staatsanwalt schießt sich schon bald auf Tate uns insbesondere auf Anna ein. Beide werden festgenommen. Während Tate von seinen vermögenden Eltern aus der Schußlinie gezogen werden kann, muss Anna ins Gefängnis und sieht einem Prozess entgegen.

Wir erleben die Geschichte aus Annas Sicht. Dabei springt sie auf den Zeitebenen hin und her. Mal sind wir auf Aruba, mal in der Highschool, mal im Gerichtssaal. Alle Zeitebenen laufen aber chronologisch und bewegen sich aufeinander zu. Der Autorin gelingt es gut, diese enge Beziehung zwischen den Freundinnen Anna und Elise gut aufzuzeichnen. Doch immer mal wieder gibt es kleine Bruchstellen, kleine Störungen. „Dangerous Girls“ ist eindeutig ein Jugendbuch, das merkt man an der recht einfachen Sprache. Aber von der Storyline kann es auch Erwachsene gut unterhalten. Es ist auch eher ein Krimi, denn schließlich geht es um Mord und es wird Elises Mörder gesucht. Es ist aber auch zugleich ein Buch über Freundschaft und Liebe.

Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, weil alle Rezensenten den „Twist“ zum Schluß als so überraschend beschreiben. Es gibt diesen Twist, aber entweder habe ich schon zu viele Twistbücher gelesen oder es ist hier doch etwas schlichter gehalten, weil es halt ein Jugendbuch ist. Ich habe den Twist jedenfalls schon lange vorher abgesehen. Das hat mich aber nicht daran gehindert, das Buch mit Spannung weiterzulesen. Zum einen, in der Hoffnung, das ich falsch liege (tat ich nicht), zum anderen ist es aber einfach auch spannend geschrieben. Ich war schon neugierig, wie sich alles abgespielt hat und vor allem, wie der Prozess ausging.

Ich lese nicht gerne Jugendbücher, sie sind mir meist nicht komplex genug. Ich glaube, ich habe bei diesem nicht recht realisiert, das es ein Jugendbuch ist. Trotzdem habe ich es gerne und zügig gelesen. Es hätte noch ein wenig böser sein können, obwohl das Ende schon nicht ohne ist. Komplexität hat das Buch vor allem in der Beziehung der beiden Freundinnen. Die Sprache ist, wie gesagt, einfach. Alle anderen Figuren außer Elise und Anna bleiben recht flach. Mir hat das Buch aber insgesamt Spaß gemacht und mich 2 Tage lang gut unterhalten.

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